Dignity – Project Destiny

Am 29. August erscheint das Debütalbum der 2006 unter anderem vom ehemaligen Edenbridge-Schlagzeuger Roland Navratil gegründeten Band Dignity.

Die CD trägt den Titel “Project Destiny” und definiert die Musik österreichisch-schwedischen Formation irgendwo zwischen Rock und weich-melodischem Metal.

Wie sich das Ergebnis anhört, verrät die Rezension.

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Auf “Project Destiny” finden sich neun Tracks mit einer Gesamtspielzeit von gut 42 Minuten.

Das erste der Stücke ist auch schon gleich das den Namen des Albums tragende “Project Destiny”.  Geboten wird eine lockere Metal-Rock-Mischung mit Keyboard-Klängen im Hintergrund. Diese sind, im Lied sowie im ganzen Album, meist als synthetische Variante zu hören, manchmal aber auch als klassisches Piano.

Der durchgehend englischsprachige Gesang ist hoch und sehr melodisch, Dignity orientieren sich offensichtlich an Melodic Metal.

Die verschiedenen Stücke im Verlauf des Albums gestalten sich recht abwechslungsreich, wenn auch ohne größere Überraschungen. Oft wechseln die Geschwindigkeit der Musik und das, was man als “Härtegrad” bezeichnen könnte, auch innerhalb eines Stückes munter hin und her. Mal schwungvoller, mal sehr ruhig. Eingeschworenen Metalfans nimmt das Album wohl oft zu wenig Fahrt auf, aber dies sei nur eine Feststellung. Das Album richtet sich ohnehin eher an Fans von Rockmusik oder aber etwas gediegeneren Metal-Spielarten.

Deutlich punkten kann das Album mit seinen sehr eingängigen Melodien.

Sehr auffällig ist, dass Dignity in ihren Texten unter anderem auch mythologische Themen aufgreifen. So handelt zum Beispiel das Stück “Icarus” von eben dieser Gestalt aus der griechischen Mythologie. Vor allem für die von Dignity angeschnittenen Musikgenres Rock und Melodic Metal ist das eher ungewöhnlich. Sonst trifft man mythologische Themen eher in Folk Metal oder Pagan Metal an.

Fazit

Dignity landen mit ihrem Debüt durchaus im grünen Bereich.

“Project Destiny” setzt sicher keine neuen Maßstäbe, kann aber sehr wohl als gelungen betrachtet werden.

Rezension: Stefan Frühauf, Stefan(at)dark-festivals.de