Mother Of All ist grundsätzlich das Ein-Mann-Projekt von Myrkur-Schlagzeuger Martin Haumann. Er selbst übernimmt dabei Schlagzeug und Gesang – eine ungewöhnliche Kombination.
Für Gitarre und Bass hat der Däne hingegen zwei Mitstreiter gefunden. Während Gitarrist Frederik Jensen wahrscheinlich kaum jemand kennt, steht am Bass Steve Di Giorgo von der legendären Thrash-Metal-Band Testament.
In dieser Dreierbesetzung haben Mother Of All nun ihr Debütalbum aufgenommen. Es trägt den Titel „Age Of The Solipsist“ und erscheint am 23. April. Geboten wird Melodic Death Metal mit einigem technischen Anspruch.
Die griechische Modern-Metal-Band Scar Of The Sun hat ein Musikvideo zu „Inertia“ vorgestellt. Es ist das Titelstück ihres gleichnamigen neuen Albums, das am 14. Mai erscheint.
Die französische Black-Metal-Band Seth hat ein Musikvideo zu „Les Océans du Vide“ veröffentlicht. Ihr neues Album „La Morsure du Christ“ erscheint am 7. Mai.
Die dänische Thrash-Metal-Band Artillery hat ein Musikvideo zu „Turn Up The Rage“ veröffentlicht. Das Stück ist Teil ihres kommenden Albums „X“, das am 7. Mai erscheint.
Die deutsche Mittelalter-Band Corvus Corax hatte vor wenigen Wochen ihr Hörspiel-Projekt „Die Maske des Roten Todes“ angekündigt. Das gleichnamige, 1842 veröffentlichte Werk von Edgar Allan Poe will die Band als musikalisches Hörspiel in Szene setzen.
Für Fans von Mittelaltermusik und/oder Schauerliteratur klingt das interessant, bis dahin aber noch nicht spektakulär. Doch es steckt mehr dahinter, denn vor fast 30 Jahren hielt „Die Maske des Roten Todes“ bereits einmal Einzug in die deutsche Mittelalter-Szene.
1993 setzte die vormalige DDR-Punkband Feeling B die Erzählung als Konzeptalbum um. Dabei verwendete die Gruppe auch Mittelalter-Instrumente und schuf eines der ersten Alben des damals noch jungen Mittelalter-Rock. Corvus Corax nehmen für sich in Anspruch, am damaligen Album als Ideengeber beteiligt gewesen zu sein.
Mittelalter-Rock gibt es bei Corvus Corax‘ Neuauflage nicht, denn die Band setzt wie gewohnt auf ihre akustische Mittelaltermusik. Frontmann Castus gibt dazu den Märchenonkel und liest die Handlung vor. Poes Original der Erzählung spielte seinerzeit auf die Pest an, Corvus Corax‘ aktuelle Version – na klar – auf die Corona-Pandemie.
Erscheinungstermin von „Die Maske des Roten Todes“ ist der 16. April.
Die englische stilübergreifende Metal-Band Devil Sold His Soul hat ein Musikvideo zu „Signal Fire“ veröffentlicht. Das Stück ist Teil ihres neuen Albums „Loss“, das am 9. April erschienen ist.
Bei der deutschen Mittelalter-Metal-Band Ingrimm gibt es einen Wechsel am Mikrofon. Ihr bisheriger Sänger René, der die Band neun Jahre lang begleitet hat, könne „aus beruflichen Gründen leider nicht weiter Teil von Ingrimm sein“.
Ein Nachfolger ist bereits gefunden: Neuer Ingrimm-Sänger ist der Musiklehrer Uli Groeben.
Die deutsche Heavy-Rock-Band Motorjesus hat ein Musikvideo zu „Firebreather“ veröffentlicht. Ihr neues Album „Hellbreaker“ (Rezension) ist heute erschienen.
Die sibirische Electro-Band Kiberspassk hat ein Musikvideo zu ihrem Stück „See Bear“ veröffentlicht. Es handelt sich um den Titeltrack des gleichnamigen neuen Albums, das heute erschienen ist.
Zahlreiche kleine und mittelgroße Festivals haben aufgrund der Corona-Pandemie auch ihre diesjährigen Auflagen längst abgesagt. Nun trifft es das erste wirklich große Metal Open Air der aktuellen Saison: Das Rockharz Open Air fällt aus.
Mit Bands wie Running Wild, Powerwolf und Accept und bis zu 20.000 Gästen hätte das Festival vom 7. bis zum 10. Juli auf dem Flughafen Ballenstedt stattfinden sollen. Die Veranstalter zogen heute die Reißleine. Ihre Absage haben sie auch deshalb nicht länger hinausgezögert, weil ein Festival mit Auflagen und Hygienekonzept für sie nicht in Frage kommt.
In der Stellungnahme heißt es: „Wir glauben, dass es besser ist, NICHT zu feiern als SO zu feiern, dass es keinen Spaß machen KANN. (…) Alle momentan bestehenden Konzepte zur Durchführung von Festivals während der Pandemie haben für uns „Kröten“, deren Schlucken wir unseren Gästen und unseren Partnern und Crews nicht zumuten wollen.“
Frei nach dem Motto ganz oder gar nicht haben sich die Verantwortlichen des Rockharz Open Airs also für gar nicht entschieden. Nächstes Jahr soll ihr Festival dann wieder wie gewohnt über die Bühne gehen – vom 6. bis zum 9. Juli 2022.
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