Mera Luna Festival 2018 – Festivalbericht

Es ist ein Sommer der Superlative wie wir ihn selten hatten. Großartiges Wetter soweit das Auge reicht. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als vielen Besuchern des M’era Luna Festivals nachts im Zelt die Kälte in die Knochen kroch, brutzelte dieses Jahr durchgehend die Sonne. Die sonst so angenehm bleiche Haut vieler Gäste bekam dieses Mal einen roten Touch.

Das hielt die meisten Fans jedoch nicht ab, ausgelassen auf dem Flugplatz Drispenstedt in Hildesheim bis in die frühen Morgenstunden zu feiern. Am 11. und 12. August präsentierte sich das M’era Luna Festival auch in der 19. Auflage als schwarzes Märchenland.

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M’era Luna 2018

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Mera Luna Festival 2018

Hildesheim (Flugplatz Drispenstedt), 11. und 12.08.2018
mit Eisbrecher, London After Midnight, In Extremo, Saltatio Mortis, In Strict Confidence, Peter Heppner, Atari Teenage Riot, Lacrimas Profundere, Lord Of The Lost, The 69 Eyes, Welle:Erdball, Die Kammer, Frozen Plasma, Tanzwut, Heimataerde, Rabia Sorda, Eisfabrik, Merciful Nuns, Erdling u.a.

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M’era Luna Festival

Wacken Open Air 2018 – Festivalbericht

Wacken – das heißt Schlamm ohne Ende, Campen unter extremen Bedingungen, Metal in allen Variationen, nicht endende Ströme kalten Biers, alte Freunde treffen und neue finden. Fast all das stimmte auch in diesen Jahr, bloß der Schlamm ließ auf sich warten. Dank des vorhergehenden Sommers war der Holy Ground trocken wie selten zuvor. Bei praller Sonne und Temperaturen von über 30 Grad wurden Mundschutz und Hut schnell zu begehrten Festival-Accessoires.

Kein Wunder also, dass ebenso wie das Bier auch massenweise das kostenlose Trinkwasser in die Flaschen des Metalbags floss. Die Veranstalter hatten vorsorglich die Anzahl der Entnahmestellen erhöht. Das war auch bitter nötig, waren die Kehlen der meisten Metalfans durch Staub und Mitsingen doch konstant trocken.

Dass dies der Stimmung keinen Abbruch getan hat, dürfte klar sein. Immerhin heizten über 140 Bands auf acht Bühnen den Fans gewaltig ein. Vom 1. bis zum 4. August bekamen die Besucher des Wacken Open Airs von epischem Power Metal über düsteren Black Metal bis hin zu fröhlicher Mittelaltermusik alles auf die Ohren, was die Instrumente hergaben.

Fotolinks: Teil 1 (Mittwoch und Donnerstag) / Teil 2 (Freitag und Samstag)

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Wacken Open Air

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Wacken Open Air 2018 – Teil 2

Wacken, 03. und 04.08.2018
mit Dimmu Borgir, Ghost, In Extremo, In Flames, Nightwish, Children Of Bodom, Die Apokalyptischen Reiter, Doro, Gojira, Sólstafir, Alestorm, Dark Tranquillity, Epica, Knorkator, Steel Panther, Amaranthe, Amorphis, Destruction, Korpiklaani, Madball, Leaves‘ Eyes, Skiltron, Wintersun, Diablo Blvd., Dool, Herrschaft, Canterra, Manntra, Persefone, Spoil Engine, Wirtz, Kellermensch u.a.

Fotos von Natalie Laube und Sven Bähr

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Wacken Open Air

Wacken Open Air 2015 – Teil 1

Wacken, 30. und 31.07.2015
mit At the Gates, In Extremo, Savatage, Skyline, Trans-Siberian Orchestra, Within Temptation, U.D.O., Opeth, Kvelertak, Oomph!, Queensryche, Mr. Hurley und die Pulveraffen, Pampatut u.a.

Fotos von Sven Bähr und Stefan Rüstig

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Wacken Open Air

Sänger von In Extremo und Tanzwut treten zusammen auf

Michael Rhein alias das letzte Einhorn (In Extremo) und Teufel (Tanzwut) wollen am 1. September zusammen in Berlin auftreten. Die beiden Musiker feiern damit den 20. Geburtstag ihres Spielmannsduos Pullarius Furcillo, mit dem sie Anfang der 90er Jahre über die Marktplätze zogen.

Dass Einhorn und Teufel zusammen auftreten, ist durchaus bemerkenswert. Nach ihrer gemeinsamen Zeit mit Pullarius Furcillo gingen sich die Spielmänner über Jahre aus dem Weg. Einhorn gründete In Extremo während Teufel bei Corvus Corax mitmischte und später Tanzwut aus der Traufe hob. Beide Musiker behaupteten von sich, Erfinder des Mittelalter-Rock zu sein.

Nun haben sie ihren Zwist offenbar beigelegt. Der Eintritt ihres Konzerts kommt einer wohltätigen Organisation zugute.

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 Teufel

In Extremo – Sterneneisen

Drei Jahre ist es her, dass In Extremo, die gemeinhin als Erfinder des Mittelalter-Rock gelten, mit ihrem Album „Sängerkrieg“ auf einen weichgespülten, kommerziell höchst erfolgreichen Kurs einschwenkten und Scharen ihrer alten Fans verprellten.

Nun ist mit „Sterneneisen“ das Nachfolgeralbum von „Sängerkrieg“ erschienen. Was erwartet einen? Ein weiteres angepasstes Soft-Rock-Desaster? Eine glorreiche Rückkehr zu alten Tagen? Etwas ganz anderes? Diese Rezension gibt Aufschluss.

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In Extremo

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Grafik: myspace.com

Bandname:
In Extremo
Genre:
Mittelalter Rock
Land: Deutschland
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In Extremo (2009)

Die 1995 gegründete Gruppe In Extremo gilt landläufig als Erfinder des Mittelalter Rock. Ihr 1999 erschienenes Album „Verehrt und Angespien“, das seinerzeit auf Platz 11 der deutschen Albumcharts landete, wird als erstes kommerziell erfolgreiches Album des Genres angesehen. Mit mehreren künstlerisch wie auch kommerziell erfolgreichen Alben und einer starken Live-Präsenz nahmen In Extremo schnell die Vorreiterrolle im noch jungen Mittelalter-Rock-Genre ein.

2006 wurden In Extremo einem größeren Publikum bekannt, als sie erfolgreich am Bundesvision Song Contest teilnahmen. Auf der Welle ihrer Popularität reitend veröffentlichte die Band dann 2008 das Album „Sängerkrieg“. Dieses sprach ein breiteres Publikum an und brachte In Extremo zum ersten Mal auf Platz 1 der Charts. Gleichzeitig wandte sich im Zuge von „Sängerkrieg“ ein Teil der älteren Fangemeinde aufgrund des künstlerischen Rückschrittes ab.

2010 musste die Band ihren ersten Besetzungswechsel seit vielen Jahren hinnehmen. Schlagzeuger Reiner Morgenroth verließ In Extremo und wurde durch Specki T.D. von der Letzten Instanz ersetzt. Im Juli 2010 feierte die Band ihr 15jähriges Bestehen mit einem eigenen Festival.

In Extremo – Liam (live), Video: youtube.com

Letzte Aktualisierung: 07.12.2013