Auch kleinere Konzerte fallen aus

Die Situation aufgrund der Coronavirus-Epidemie verschärft sich. Zur Stunde werden – teils kurzfristig – auch zahlreiche kleinere Veranstaltungen abgesagt. Behördliche Anordnungen betreffen weiterhin an den meisten Orten nur größere Konzerte. Viele Veranstalter und Bands verschieben dennoch vorsorglich auch ihre kleineren Events.

So wurden kurzfristig die für morgen (Samstag) geplanten Veranstaltungen Metal Up Your Life in Darmstadt, Hawk Fest in Wiesloch und Black Silence in Oberhausen abgesagt. Außerdem entfällt das Culthe Fest, das im April hätte in Münster stattfinden sollen. Zur Stunde werden außerdem weitere kleinere Tourneen verschiedenster Bands abgesagt.

Die Batschkapp in Frankfurt hat unterdessen ebenfalls eine erste Reihe an Absagen und Verschiebungen bekannt gegeben und weitere bereits angekündigt. Der Schlachthof in Wiesbaden stellt seinen Betrieb bis zum 10. April vollständig ein. Viele Veranstalter arbeiten derzeit an Ersatzterminen für ihre ausgefallenen Konzerte oder haben diese sogar bereits bekannt gegeben. Unser Veranstaltungskalender wird fortlaufend aktualisiert.

Veranstaltungskalender (Screenshot)

Sachsen und Hessen legen nach

Heute hat auch das Bundesland Sachsen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern per Erlass untersagt. Wie im Saarland gilt die Anordnung in Sachsen ohne zeitliche Begrenzung. Hessen, das die Absage entsprechender Veranstaltungen bisher nur empfohlen hatte, hat heute ebenfalls einen verbindlichen Erlass erwirkt. In Hessen gibt es mit dem 10. April jedoch ein konkretes Enddatum.

Der Schlachthof Wiesbaden hat daraufhin einige besucherstarke Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Andere Konzerte fallen aus, weil Bands dazu übergehen, ihre gesamten anstehenden Tourneen zu verschieben. Betroffen sind in Wiesbaden unter anderem die Rebellion Tour (15.3.) sowie die Konzerte von Lysistrata (24.3.) und Machine Head (6.5.).

In der Festhalle Frankfurt entfällt das Konzert von Parkway Drive (9.4.). Außerdem werden vereinzelt kleinere Konzerte abgesagt, die weit von 1.000 Besuchern entfernt sind – so zum Beispiel der für diesen Freitag (13.3.) geplante Auftritt von Eisfabrik im Musikclub Das Bett in Frankfurt.

Wir versuchen unseren Eventkalender aktuell zu halten und nehmen Ersatztermine mit auf sobald uns diese bekannt werden.

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Schlachthof Wiesbaden

Immer mehr Absagen bundesweit

Nachdem gestern vor allem Bayern und Nordrhein-Westfalen Veranstaltungen untersagt haben, folgen nun immer mehr Bundesländer mit Maßnahmen aufgrund der Coronavirus-Epidemie. Die Vorgehensweise ist dabei weiterhin uneinheitlich.

In Hessen raten zuständige Stellen nun ebenfalls zur Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern. Eine entsprechende Anordnung der Landesregierung gibt es bisher jedoch nicht. Der Schlachthof in Wiesbaden limitiert vorsorglich seine Vorverkaufskontingente, um die Konzerte unter dieser Besucherschwelle zu halten. Den gleichen Weg geht das Heidelberg Deathfest in Baden-Württemberg.

In Rheinland-Pfalz gibt es ebenfalls keine Verordnung auf Landesebene. Die Landesregierung hat hier jedoch empfohlen, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1.000 Besuchern bis Ende April nicht stattfinden zu lassen. In Andernach strich die Stadtverwaltung inzwischen sogar alle städtischen Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen – ungeachtet ihrer Größe. So wurde das für diesen Samstag geplante Konzert von Subway to Sally auf den 20. November verschoben.

Wie bereits gestern angekündigt hat das Saarland heute Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen per Verfügung untersagt. Die Garage Saarbrücken sagte in Folge dessen unter anderem die Konzerte von The Sisters of Mercy (21.3.), Mono Inc. (29.3.) und Kreator (18.4.) ab. Nach Ersatzterminen wird gesucht. Da die Verfügung des Saarlandes kein Enddatum trägt, ist die Durchführung des Hexentanz Festivals in Losheim derzeit noch unsicher.

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Garage Saarbrücken

Crossfaith am 26.02. in Wiesbaden

Was war das für ein Abend! Schweiß tropfte von der Decke, die Fans drehten völlig durch und im ausverkauften Saal herrschte tropisches Klima. So ging es zu als die japanische Metalcore-Band Crossfaith im August letzten Jahres den Frankfurter Bett-Club im Sturm eroberte. Metalcore-Fans jeden Alters und gefühlt die gesamte japanische Diaspora der weiteren Umgebung brachten die Wände zum Wackeln.

Schade nur, dass man eine so spezielle Band aus dem fernen Japan hierzulande nur sehr selten sieht. Niemanden hätte es gewundert, wenn bis zum nächsten Crossfaith-Konzert in erreichbarer Nähe Jahre vergangen wären. Doch zur großen Freude der Fans kehren Crossfaith schon im Februar wieder nach Hessen zurück. Am 26. Februar spielt die energiegeladene Gruppe im Schlachthof Wiesbaden auf.

Zu ihrer Mischung aus Metalcore und Electro-Beats werden auch dort wieder die Zeichen auf Eskalation stehen. Fans können sich auf eine mitreißende Show von Crossfaith freuen, die in ihrem Heimatland längst zu den Aushängeschildern des Gernes zählen. Im Vorprogramm spielen Ocean Grove und Black Futures. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Weitere Informationen findet ihr unter schlachthof-wiesbaden.de .

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Crossfaith

Der Weg einer Freiheit am 13.04. in Wiesbaden

Der Weg einer Freiheit stehen für mitreißenden, durchaus harten, dennoch aber anspruchsvollen und emotionalen Black Metal. Im Schlachthof Wiesbaden spielte die Band zuletzt im September 2017 auf – und kehrt nun am 13. April dorthin zurück.

Anlass ist die Tournee zum zehnjährigen Bestehen der Band. Zehn Jahre, nach denen Der Weg einer Freiheit auf vier Studioalben, Teilnahmen an allen nennenswerten Black-Metal-Festivals und unzählige Einzelkonzerte zurückblicken können.

Am 13. April erwartet Fans von Der Weg einer Freiheit dann auch ein Rundumschlag aus sämtlichen Werken der Band. Ohnehin gilt die Gruppe als ausgesprochen sehenswerte Live-Band. Den hohen Stellenwert der Live-Auftritte erkennt man auch daran, dass Der Weg einer Freiheit vor kurzem ein Live-Album veröffentlicht haben (CD-Rezension). Im Black-Metal-Genre ist das nach wie vor die absolute Ausnahme. Kommt und seht selbst!

Einlass zum Konzert ist um 19:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr. Unterstützt werden Der Weg einer Freiheit an diesem Abend von Phantom Winter und The Devil’s Trade. Eintrittskarten und weitere Informationen findet ihr unter schlachthof-wiesbaden.de .

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Der Weg einer Freiheit

Impericon Never Say Die Tour, 02.11.2018

Wiesbaden (Schlachthof), 02.11.2018
mit Being As An Ocean, Northlane, Alazka, Casey, Polar, Currents, Thousand Below

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Impericon Never Say Die Tour

Impericon Never Say Die Tour am 02.11. in Wiesbaden

Die Open-Air-Saison ist noch nicht lange vorbei, da drehen die Festival-Tourneen schon so richtig auf. Freunde der Core-Genres (Metalcore, Melodic Hardcore, Post Hardcore) kommen dabei kaum an der Impericon Never Say Die Tour vorbei. Die Tournee schickt ein Lineup aus nicht weniger als sieben hochkarätigen Bands quer durch halb Europa.

Neben internationalen Größen wie Being As An Ocean und Northlane spielt mit Alazka auch jene deutsche Band, deren Stern im Genre gerade so richtig aufgeht. Die britischen Inseln sind mit Casey und Polar vertreten. Gerade Polar haben sich auf Festivals in Deutschland schon einen Namen gemacht, so zum Beispiel letztes Jahr auf dem Fallen Fortress Open Air.

Den Blick über den Teich wagen die Fans mit Currents und Thousand Below aus den USA. Die sieben Bands zusammen decken nicht nur regional die komplette Breite des Genres ab, sondern auch stilistisch. Von melodischeren Acts bis zu solchen, bei denen die Zeichen einfach nur auf Abriss stehen, ist alles dabei.

Das gesamte Bandpaket ist auch in unserer Region zu sehen, denn am 2. November macht die Impericon Never Say Die Tour im Schlachthof Wiesbaden Station. Eintrittskarten und weitere Informationen findet ihr unter schlachthof-wiesbaden.de .

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Alazka