Sachsen und Hessen legen nach

Heute hat auch das Bundesland Sachsen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern per Erlass untersagt. Wie im Saarland gilt die Anordnung in Sachsen ohne zeitliche Begrenzung. Hessen, das die Absage entsprechender Veranstaltungen bisher nur empfohlen hatte, hat heute ebenfalls einen verbindlichen Erlass erwirkt. In Hessen gibt es mit dem 10. April jedoch ein konkretes Enddatum.

Der Schlachthof Wiesbaden hat daraufhin einige besucherstarke Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Andere Konzerte fallen aus, weil Bands dazu übergehen, ihre gesamten anstehenden Tourneen zu verschieben. Betroffen sind in Wiesbaden unter anderem die Rebellion Tour (15.3.) sowie die Konzerte von Lysistrata (24.3.) und Machine Head (6.5.).

In der Festhalle Frankfurt entfällt das Konzert von Parkway Drive (9.4.). Außerdem werden vereinzelt kleinere Konzerte abgesagt, die weit von 1.000 Besuchern entfernt sind – so zum Beispiel der für diesen Freitag (13.3.) geplante Auftritt von Eisfabrik im Musikclub Das Bett in Frankfurt.

Wir versuchen unseren Eventkalender aktuell zu halten und nehmen Ersatztermine mit auf sobald uns diese bekannt werden.

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Schlachthof Wiesbaden

Immer mehr Absagen bundesweit

Nachdem gestern vor allem Bayern und Nordrhein-Westfalen Veranstaltungen untersagt haben, folgen nun immer mehr Bundesländer mit Maßnahmen aufgrund der Coronavirus-Epidemie. Die Vorgehensweise ist dabei weiterhin uneinheitlich.

In Hessen raten zuständige Stellen nun ebenfalls zur Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern. Eine entsprechende Anordnung der Landesregierung gibt es bisher jedoch nicht. Der Schlachthof in Wiesbaden limitiert vorsorglich seine Vorverkaufskontingente, um die Konzerte unter dieser Besucherschwelle zu halten. Den gleichen Weg geht das Heidelberg Deathfest in Baden-Württemberg.

In Rheinland-Pfalz gibt es ebenfalls keine Verordnung auf Landesebene. Die Landesregierung hat hier jedoch empfohlen, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1.000 Besuchern bis Ende April nicht stattfinden zu lassen. In Andernach strich die Stadtverwaltung inzwischen sogar alle städtischen Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen – ungeachtet ihrer Größe. So wurde das für diesen Samstag geplante Konzert von Subway to Sally auf den 20. November verschoben.

Wie bereits gestern angekündigt hat das Saarland heute Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen per Verfügung untersagt. Die Garage Saarbrücken sagte in Folge dessen unter anderem die Konzerte von The Sisters of Mercy (21.3.), Mono Inc. (29.3.) und Kreator (18.4.) ab. Nach Ersatzterminen wird gesucht. Da die Verfügung des Saarlandes kein Enddatum trägt, ist die Durchführung des Hexentanz Festivals in Losheim derzeit noch unsicher.

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Garage Saarbrücken

Crossfaith am 26.02. in Wiesbaden

Was war das für ein Abend! Schweiß tropfte von der Decke, die Fans drehten völlig durch und im ausverkauften Saal herrschte tropisches Klima. So ging es zu als die japanische Metalcore-Band Crossfaith im August letzten Jahres den Frankfurter Bett-Club im Sturm eroberte. Metalcore-Fans jeden Alters und gefühlt die gesamte japanische Diaspora der weiteren Umgebung brachten die Wände zum Wackeln.

Schade nur, dass man eine so spezielle Band aus dem fernen Japan hierzulande nur sehr selten sieht. Niemanden hätte es gewundert, wenn bis zum nächsten Crossfaith-Konzert in erreichbarer Nähe Jahre vergangen wären. Doch zur großen Freude der Fans kehren Crossfaith schon im Februar wieder nach Hessen zurück. Am 26. Februar spielt die energiegeladene Gruppe im Schlachthof Wiesbaden auf.

Zu ihrer Mischung aus Metalcore und Electro-Beats werden auch dort wieder die Zeichen auf Eskalation stehen. Fans können sich auf eine mitreißende Show von Crossfaith freuen, die in ihrem Heimatland längst zu den Aushängeschildern des Gernes zählen. Im Vorprogramm spielen Ocean Grove und Black Futures. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Weitere Informationen findet ihr unter schlachthof-wiesbaden.de .

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Crossfaith

Noorvik am 26.10. in Wiesbaden

Am 26. Oktober darf geträumt werden: Die Kreativfabrik Wiesbaden lädt zum atmosphärischen Post-Rock-Abend ein. Dann nämlich tritt dort die Kölner Post-Rock-Band Noorvik auf und stellt ihr zweites Album “Omission” vor. In unserer CD-Rezension ging es als “ambitioniertes, gut hörbares Werk” durch, das man sich mit gutem Gewissen auch mal live geben kann!

Doch Noorvik treten nicht alleine auf. Unterstützung kommt von Morning Mode, die ebenfalls transzendenten Instrumental-Rock liefern. Abgerundet wird das Lineup durch die stilübergreifende Rock-Band Eugene Rodin – die einzige an diesem Abend, bei der auch gesungen wird.

Einlass ist um 20:00 Uhr, Beginn um 20:30 Uhr. Weitere Informationen findet ihr unter kreativfabrik-wiesbaden.de .


Video: youtube.com

Der Weg einer Freiheit am 13.04. in Wiesbaden

Der Weg einer Freiheit stehen für mitreißenden, durchaus harten, dennoch aber anspruchsvollen und emotionalen Black Metal. Im Schlachthof Wiesbaden spielte die Band zuletzt im September 2017 auf – und kehrt nun am 13. April dorthin zurück.

Anlass ist die Tournee zum zehnjährigen Bestehen der Band. Zehn Jahre, nach denen Der Weg einer Freiheit auf vier Studioalben, Teilnahmen an allen nennenswerten Black-Metal-Festivals und unzählige Einzelkonzerte zurückblicken können.

Am 13. April erwartet Fans von Der Weg einer Freiheit dann auch ein Rundumschlag aus sämtlichen Werken der Band. Ohnehin gilt die Gruppe als ausgesprochen sehenswerte Live-Band. Den hohen Stellenwert der Live-Auftritte erkennt man auch daran, dass Der Weg einer Freiheit vor kurzem ein Live-Album veröffentlicht haben (CD-Rezension). Im Black-Metal-Genre ist das nach wie vor die absolute Ausnahme. Kommt und seht selbst!

Einlass zum Konzert ist um 19:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr. Unterstützt werden Der Weg einer Freiheit an diesem Abend von Phantom Winter und The Devil’s Trade. Eintrittskarten und weitere Informationen findet ihr unter schlachthof-wiesbaden.de .

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Der Weg einer Freiheit

For I Am King am 03.03. in Wiesbaden

For I Am King sind keine wirklichen Newcomer mehr, aber auch noch nicht richtig bekannt. Die Niederländer stehen musikalisch auf der Kante zwischen Melodic Death Metal und Metalcore. Ihr brachialer und trotzdem melodischer Sound zeichnet sich durch sehr gute Spielfertigkeiten und die Stimmgewalt von Frontfrau Alma aus.

2016 brachte die Band ihr Debütalbum heraus. In Deutschland traten sie damit unter anderem als Vorband von Any Given Day auf. Im Dezember haben For I Am King nun ihr zweites Album “I” (CD-Rezension) veröffentlicht. Mit dem im Gepäck startet die Band demnächst ihre eigene kleine Deutschland-Tournee.

Am 3. März treten For I Am King dabei im Kulturpalast Wiesbaden auf. Unterstützt werden sie von der Frankfurter Metalcore-Band Of Colours, die letztes Jahr ihr Debütalbum “Entelechy” (CD-Rezension) vorgestellt hat. Eröffnet wird der Abend von der lokalen Metal-Band In Dying Lights.

Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Weitere Informationen zur Show findet ihr unter kulturpalast-wiesbaden.de.

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For I Am King