Die Österreicher Kontrust sind in ihrem Heimatland schon lange keine Unbekannten mehr, finden aber auch jenseits der Alpenrepublik zunehmend Gehör. Die Musik der bunten Truppe ist ein sehr lebhafter Crossover aus Metal, Rock und anderen Genres.
Ihr am 27. April erscheinendes neues Album „Second Hand Wonderland“ könnte den Durchbruch bedeuten.
Für Tanzwut sah es über Jahre hinweg gar nicht gut aus. Als Parallelprojekt von Corvus Corax hatte die Band seit 2006 kein Album mehr veröffentlicht und war auch live nur noch sporadisch aktiv. Mittlerweile hat Bandchef Teufel, eine Galionsfigur der Mittelalter-Szene, Tanzwut aber von Corvus Corax abgespalten und auch die Besetzung runderneuert.
Mit den neuen Mitstreitern veröffentlichten Tanzwut dann 2011 sowohl ein Rock- als auch ein Mittelalter-Album und sind jetzt so aktiv wie seit langem nicht mehr. Dass diese Band also viel zu erzählen hat ist klar. So bot sich mir die Gelegenheit, Tanzwut-Kopf Teufel und den Bassisten und Dudelsackspieler Zwilling vor ihrem Konzert am 6. April 2012 in Frankfurt am Main zu interviewen.
Die beiden Musiker zeigten sich bester Laune und gaben über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Tanzwut Auskunft.
Über Aldaaron aus Frankreich gibt es nicht viel zu erzählen, denn bisher ist die Black-Metal-Band völlig unbekannt. Ändern wollen die drei Musiker das nun mit ihrem zweiten Album „Suprême Silence“, das am 27. April auch in Deutschland erscheint.
Das Konzept der Scheibe ist ebenso schlicht wie hart.
Alexander Paul Blake ist am ehesten als Frontmann der Dark-Metal-Band Eden weint im Grab bekannt. Nun wandelt der Musiker aber auch auf Solopfaden, denn am 27. April erscheint sein Solo-Debüt „Die Rückkehr ins goldene Zeitalter“. Stilistisch ist die CD im Black Metal angesiedelt.
Bei The Privateer aus Süddeutschland handelt es sich um eine Metal-Band im Piraten-Stil. Im Oktober hat die Gruppe mit „Facing The Tempest“ in Eigenregie ihr Debütalbum herausgebracht, am 20. April erscheint es mit der Hilfe eines Plattenlabels neu.
Hat die Band Potenzial oder erwartet einen bloß ein billiger Alestorm-Abklatsch?
Zwei Jahre ist es her, dass Unheilig mit ihrem Album „Große Freiheit“ auf Platz 1 der Charts landeten und ihr Frontmann Graf über Nacht zum Popstar wurde. Diesen Erfolg und seine Intensität kann man für eine der so genannten Schwarzen Szene entstammenden Band getrost als beispiellos bezeichnen.
Doch all das hatte auch Schattenseiten. Vielen alten Fans stieß sauer auf, dass sich Unheilig in der Folgezeit zur Wahrung ihrer neu erlangten Popularität für nichts zu schade zu sein schienen. So nahm der Graf auf seiner Promotion-Tournee sämtliche Niederungen des Privatfernsehens mit und pflegte zunehmend ein Image jenseits der früher gekannten Pfade.
Bei alledem musste man aber sagen: „Große Freiheit“ war ein wirklich gutes Album. Mit Blick auf den jüngst erschienenen Nachfolger „Lichter der Stadt“ befürchten Kritiker nun aber die endgültige Trivialisierung der Band. Behalten sie Recht?
Die achtköpfige Gruppe Folkstone ist die bekannteste Mittelalter-Rock-Band Italiens. Das mag auch daran liegen, dass die bunte Truppe sich selten eine Pause gönnt. Mit „Il Confine“ legt die Band nun schon ihr viertes Album seit 2008 vor. Nachdem im letzten Jahr ein Akustik-Album erschienen ist stehen die Zeichen dieses Mal wieder voll auf Mittelalter Rock.
Die schwedische Melodic-Death-Metal-Band Arch Enemy hat die Trennung von ihrem Mitgründer Christopher Amott bekannt gegeben.
Amott, der bereits zwischen 2005 und 2007 eine Pause eingelegt hatte, hat die Band demnach freundschaftlich verlassen. Nach eigener Darstellung sieht er seine weitere musikalische Zukunft nicht mehr im extremen Metal. Seinen Platz an der Gitarre nimmt der 26-jährige Nick Cordle aus den USA ein.
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