Unheilig – Lichter der Stadt

Zwei Jahre ist es her, dass Unheilig mit ihrem Album “Große Freiheit” auf Platz 1 der Charts landeten und ihr Frontmann Graf über Nacht zum Popstar wurde. Diesen Erfolg und seine Intensität kann man für eine der so genannten Schwarzen Szene entstammenden Band getrost als beispiellos bezeichnen.

Doch all das hatte auch Schattenseiten. Vielen alten Fans stieß sauer auf, dass sich Unheilig in der Folgezeit zur Wahrung ihrer neu erlangten Popularität für nichts zu schade zu sein schienen. So nahm der Graf auf seiner Promotion-Tournee sämtliche Niederungen des Privatfernsehens mit und pflegte zunehmend ein Image jenseits der früher gekannten Pfade.

Bei alledem musste man aber sagen: “Große Freiheit” war ein wirklich gutes Album. Mit Blick auf den jüngst erschienenen Nachfolger “Lichter der Stadt” befürchten Kritiker nun aber die endgültige Trivialisierung der Band. Behalten sie Recht?

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Unheilig – Grosse Freiheit Live (Doppel-DVD)

Es ist gang und gäbe im Musikgeschäft, dass jede Band, die etwas auf sich hält und es sich leisten kann, alle paar Jahre eine Live-DVD veröffentlicht. Einen besonders großen Eifer zeigt derzeit Der Graf mit seiner Band Unheilig. Vor drei Tagen erschien von Unheilig nicht einfach eine Live-DVD, sondern eine Live-Doppel-DVD.

Zwei Konzerte, über dreieinhalb Stunden Musik – mit dem DVD-Set der Superlative befasst sich die folgende Rezension.

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Unheilig – Grosse Freiheit

Seit Freitag steht mit “Grosse Freiheit” das siebente Album der Gothic-Rock-Band Unheilig in den Regalen.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre sind seit der Veröffentlichung des Vorgängerwerks “Puppenspiel” vergangen. Wie sich die “Grosse Freiheit” anhört erfahrt ihr in dieser Rezension.
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Unheilig

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Grafik: unheilig.com

Bandname:  Unheilig
Genre: Gothic Rock, Pop, Schlager
Land: Deutschland
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Unheilig (2008)

Unheilig wurde 1999 von ihrem Mastermind Graf als Gothic-Band gegründet. Ab 2001 war die Gruppe sehr aktiv und hatte bis 2004 schon vier Alben veröffentlicht. In der Schwarzen Szene erfreuten sich Unheilig bald großer Beliebtheit.

Einen kommerziellen Erfolg erzielten Unheilig 2008 als ihr Album “Puppenspiel” auf Platz 13 der Albumcharts landete. 2010 folgte der große Durchbruch mit dem Album “Grosse Freiheit”, das in Deutschland auf Platz 1, in Österreich auf Platz 2 und in der Schweiz auf Platz 14 der Albumcharts einstieg. In Österreich wurde das Album mit Gold, in Deutschland sogar mit Platin ausgezeichnet.

Damit verbunden öffneten sich Unheilig einer breiteren Masse hin. Mit dem Album “Lichter der Stadt” von 2012 wurde der Verkaufserfolg wiederholt, gleichzeitig wurde aber auch eine musikalische Trivialisierung sichtbar.

Mittlerweile hat sich Mastermind Graf mit Unheilig zu einem Popstar von nationaler Bekanntheit entwickelt. Große Teile der Gothic-Szene nehmen heute Abstand von der Band.

 

Letzte Aktualisierung: 21.02.2019