Marionette aus Schweden haben sich 2005 gegründet und positionieren sich seitdem musikalisch irgendwo zwischen Melodic Death Metal und den Core-Genres.
Mit diesem Konzept hat die Gruppe bislang zwei Alben vorgelegt. Der dritte Streich hört auf den Namen „Nerve“ und ist seit dieser Woche erhältlich.
Obwohl Nocte Obducta über Jahre hinweg als aufgelöst galten, sind sie nicht wenigen Black-Metal-Fans bis heute ein Begriff. Hierfür hat die Band zu ihrer aktiven Zeit mit einigen hochwertigen Veröffentlichungen gesorgt, die auch über das „Abschiedsalbum“ von 2008 hinweg im Gedächtnis geblieben sind.
Wie sich nun zeigt leben Totgesagte wieder einmal länger. Mit „Verderbnis – Der Schnitter kratzt an jeder Tür“ melden sich Nocte Obducta in diesen Tagen nämlich zurück. Einen Eindruck von ihrem neuen Album verschafft euch diese Rezension.
Für ein ungewöhnliches Projekt ist die Minimal-Electro-Gruppe Welle:Erdball immer zu haben. Mal dreht die Band einen Spielfilm, mal stellt sie mit Homo~Futura ein Electro-Musical auf die Beine und auch sonst muss man bei dieser Formation einfach mit allem rechnen.
Das bestätigt sich auch bei ihrem neuen Album „Der Kalte Krieg“ wieder. Hier hat sich die Band die Ära des Kalten Krieges als Vorlage für ein Konzeptalbum genommen, das zum ganz überwiegenden Teil aus Cover-Versionen von Liedern der Neuen Deutschen Welle besteht.
Wie sich das Ergebnis anhört lest ihr in dieser Rezension.
Das Black Troll Winterfest wurde erstmals 2009 als winterliches Pendant zum Black Troll Open Air Festival ins Leben gerufen. Wie auch bei der Schwesterveranstaltung konzentriert sich die Bandauswahl des Indoor-Festivals vorwiegend auf Gruppen aus den Bereichen Viking Metal, Pagan/Folk Metal und Black Metal.
Am 12. November 2011 fand die dritte Auflage des Black Troll Winterfest statt – dieses Mal in Mülheim an der Ruhr. Der folgende Bericht lässt den Festivaltag Revue passieren.
Mülheim an der Ruhr (RWE Halle), 12.11.2011
mit Immortal, Ensiferum, Primordial, Moonsorrow, Týr, Suidakra, XIV Dark Centuries, Negator, Waylander, Odroerir, Northland, Crimfall, Cruadalach, Chain Of Dogs
Die US-amerikanische Metalcore-Band As I Lay Dying gibt es mittlerweile schon zehn Jahre lang.
Diesen Umstand feiert die Gruppe mit ihrem jüngst erschienenen Album „Decas“. Mit dem Werk wollen As I Lay Dying ihren Fans zum Jubiläum etwas Besonderes bieten, wodurch sich ihr neuster Output durchaus merklich von ihren anderen Alben unterscheidet.
Farsot aus Deutschland stehen anno 2011 für eine relativ weiche, durchaus anspruchsvolle Variante des Black Metal. Vor vier Jahren hat die Gruppe mit ihrem Debütalbum „IIII“ zum ersten Mal in größerem Maße auf sich aufmerksam gemacht.
Seit einigen Tagen ist nun ihr zweites Album „Insects“ erhältlich. Schon gleich zu Beginn wartet es mit einer dicken Überraschung auf.
Die Gruppe Lantlôs ordnet sich selber dem Black Metal beziehungsweise dem Post Black Metal zu. Diese Stilrichtung schmückt die Band mit einem sehr eigenen Stil aus, der die definitorischen Grenzen des Genres auch gerne überschreitet.
Hiervon überzeugen kann man sich auf Lantlôs drittem Album „Agape“, das vor einigen Tagen erschienen ist.
Clockwork Spirit aus Finnland wurden 2007 gegründet und entwickelten ihren Stil hin zu einem melodischen Black/Death-Metal-Verschnitt mit einigen klassischen Einflüssen.
Unter anderem Namen brachte die Band bereits zwei Demo-CDs heraus, am Freitag folgt ihr Debütalbum „Clockwork Spirit“.
Jochen Stock, auch bekannt unter seinem Künstlernamen Evíga, ist seit 15 Jahren die treibende Kraft und der kreative Kopf von Dornenreich. Die Band zählt mit zu den Wegbegründern des avantgardistischen Teils der Black-Metal-Musik, hat aber ebenso mit einem Akustik-Programm für Furore gesorgt.
Im Folgenden präsentiere ich euch ein Interview, das ich auf der jüngsten Tournee von Dornenreich mit Jochen Stock führen konnte. Es entstand vor dem Konzert am 28. Oktober in Frankfurt am Main. Bei dieser Gelegenheit ließ der Ausnahmemusiker Stock das aktuelle Dornenreich-Album „Flammentriebe“ Revue passieren, gab einen Ausblick auf das kommende Werk „Freiheit“ – und verriet, was die Oper mit Black Metal gemeinsam hat.
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