Vor 15 Jahren: Zweites Halbjahr 2011

Es ist wieder Zeit für ein bisschen Nostalgie. In unserer Artikelserie Vor 15 Jahren schauen wir ab und an auf unsere alten Beiträge zurück. Heute: In das zweite Halbjahr 2011. Es war noch immer die Hochzeit der Festival-Tourneen. Neben den „großen“ Namen wie Paganfest und Heidenfest gab es auch manchen kurzlebigen Nachahmer. Dazu gehörte die Out Of The Dark Tour, die wir in Neu-Isenburg besuchten (Fotos / Bericht). Mit dabei waren unter anderem Van Canto, Tristania und Serenity.

Nach Mülheim an der Ruhr ging es zum Black Troll Winterfest (Fotos / Bericht), das es auch schon längst nicht mehr gibt. Headliner Immortal galten schon damals als urige Band von ganz früher! Außerdem am Start waren zum Beispiel Ensiferum, Primordial und Moonsorrow.

Ansonsten gab es bei uns im zweiten Halbjahr 2011 vor allem einige Album-Rezensionen. Besondere Aufmerksamkeit erhielten Tanzwut für „Weiße Nächte“, ihrem ersten Album nach der Trennung von Corvus Corax. Die veröffentlichten im gleichen Zeitraum übrigens auch ein neues Album. Für die Jüngeren: Tanzwut und Corvus Corax waren bis 2010 tatsächlich ein und dieselbe Band!

Weitere erwähnenswerte Rezensionen aus 2011: Haujobb mit ihrem ersten Album seit acht Jahren, Welle:Erdball mit Coversongs, Skálmölds Schritt auf die internationale Bühne. Außerdem Tenhi mit ihrem letzten Album für zwölf, Eisenfunk mit ihrem letzten Album für 13 Jahre. Wühlt gerne mal in unserem Archiv. Es gibt noch viel mehr zu entdecken als die hier erwähnten Beispiele.

Immortal beim Black Troll Winterfest 2011

Vor 15 Jahren: Erstes Halbjahr 2011

Im zweiten Teil unserer Artikelserie Vor 15 Jahren wollen wir euch wieder dazu animieren, auch mal ein bisschen in unserem Archiv zu stöbern. Das erste Halbjahr 2011 war mit die Hochzeit der Festival-Tourneen. Vom Veranstalter von Heidenfest und Paganfest gab es nun auch den Neckbreakers Ball, den wir uns in Saarbrücken anschauten.  Das Lineup konnte sich mit unter anderem Kataklysm, Legion of the Damned und Equilibrium wirklich sehen lassen.

Vor allem war das erste Halbjahr 2011 bei uns von vielen Rezensionen geprägt. 2011 war ein interessantes Musikjahr mit einer ganzen Reihe von denkwürdigen Alben. Es gab nach Jahren wieder ein neues Album von Falkenbach, außerdem neue Veröffentlichungen von Amon Amarth, Alestorm, Leaves’ Eyes und Draconian.

Dass das Album von Battlelore für elf Jahre ihr letztes sein würde, konnte niemand wissen. Noch weniger, dass man mit dem neuen Lifelover-Album die letzte CD vor dem Tod ihres Sängers in Händen hielt. Für Dornenreich war es das Jahr von „Flammentriebe“, das vielen bis heute als eines ihrer spektakulärsten Alben gilt. Später im Jahr gab uns die Band auch noch ein Interview dazu.

Sowohl Album als auch Interview gab es auch von Waldgeflüster (Rezension / Interview) und Suidakra (Rezension / Interview). Gleiches gilt auch für eine etwas unbekanntere Band: In Legend, die mit ihrem Piano-Metal zu den interessanten Newcomern des Jahres zählten (Rezension / Interview). Viel Spaß beim Querlesen!

Kataklysm beim Neckbreakers Ball 2011

Vor 15 Jahren: Das Musikjahr 2010

Eigentlich ist dark-festivals.de nicht nur ein Musikmagazin, sondern vor allem auch ein riesiges Archiv. Bei uns sind auch viele sehr alte Beiträge weiterhin online. Mit unserer neuen Artikelserie Vor 15 Jahren wollen wir euch in unregelmäßigen Abständen ein bisschen dazu animieren, auch mal in den Altbeständen zu stöbern.

Der Blick in die Fotos der Festivalsaison 2010 ist von Veranstaltungen geprägt, die es schon längst nicht mehr gibt. So das Veldensteiner Festival (Fotos / Bericht) in Neuhaus an der Pegnitz, damals unter anderem mit ASP, Saltatio Mortis und Eisbrecher. Und das Rock Area Festival (Fotos / Bericht Teil 1 und Teil 2) war nur eines von mehreren Festivals, die sich nicht auf der Loreley-Freilichtbühne halten konnten. Trotz Apocalyptica und Arch Enemy – damals noch mit Angela Gossow als Sängerin. Immerhin die Heidenfest Tour sollte es noch einige Jahre geben, 2010 unter anderem mit der Allstar-Bathory-Tribute-Band Twilight Of The Gods.

Rezensionen gab es 2010 unter anderem zu neuen Alben von Grave Digger, Heidevolk, Tristania und Van Canto. Die Rezension zum Album der italienischen Mittelalter-Rock-Band Folkstone wurde für deren heimisches Publikum sogar ins Italienische übersetzt. Eine der kuriosen Anekdoten unserer Webseite und lange vor zuverlässigen Online-Übersetzern. Bei Adorned Brood, die auch längst inaktiv sind, schauten wir im Tonstudio vorbei.

Auch sonst gibt es in unserem Archiv viel von früher zu entdecken. Ein bisschen Nostalgie beim Querlesen ist auf jeden Fall dabei.

Rock Area Festival 2010