Bei der deutschen Mittelalter-Metal-Band Ingrimm gibt es einen Wechsel am Mikrofon. Ihr bisheriger Sänger René, der die Band neun Jahre lang begleitet hat, könne „aus beruflichen Gründen leider nicht weiter Teil von Ingrimm sein“.
Ein Nachfolger ist bereits gefunden: Neuer Ingrimm-Sänger ist der Musiklehrer Uli Groeben.
Die deutsche Heavy-Rock-Band Motorjesus hat ein Musikvideo zu „Firebreather“ veröffentlicht. Ihr neues Album „Hellbreaker“ (Rezension) ist heute erschienen.
Die sibirische Electro-Band Kiberspassk hat ein Musikvideo zu ihrem Stück „See Bear“ veröffentlicht. Es handelt sich um den Titeltrack des gleichnamigen neuen Albums, das heute erschienen ist.
Zahlreiche kleine und mittelgroße Festivals haben aufgrund der Corona-Pandemie auch ihre diesjährigen Auflagen längst abgesagt. Nun trifft es das erste wirklich große Metal Open Air der aktuellen Saison: Das Rockharz Open Air fällt aus.
Mit Bands wie Running Wild, Powerwolf und Accept und bis zu 20.000 Gästen hätte das Festival vom 7. bis zum 10. Juli auf dem Flughafen Ballenstedt stattfinden sollen. Die Veranstalter zogen heute die Reißleine. Ihre Absage haben sie auch deshalb nicht länger hinausgezögert, weil ein Festival mit Auflagen und Hygienekonzept für sie nicht in Frage kommt.
In der Stellungnahme heißt es: „Wir glauben, dass es besser ist, NICHT zu feiern als SO zu feiern, dass es keinen Spaß machen KANN. (…) Alle momentan bestehenden Konzepte zur Durchführung von Festivals während der Pandemie haben für uns „Kröten“, deren Schlucken wir unseren Gästen und unseren Partnern und Crews nicht zumuten wollen.“
Frei nach dem Motto ganz oder gar nicht haben sich die Verantwortlichen des Rockharz Open Airs also für gar nicht entschieden. Nächstes Jahr soll ihr Festival dann wieder wie gewohnt über die Bühne gehen – vom 6. bis zum 9. Juli 2022.
In der anhaltenden Corona-Pandemie sind kreative Lösungen gefragt. Das gilt nicht zuletzt für Veranstalter, die nach wie vor ihre kleinen Clubs nicht bespielen dürfen. Das Team vom Mergener Hof in Trier hat sich daher etwas einfallen lassen, um zumindest zwei pandemiegerechte Konzerte abzuhalten.
Die Veranstalter möchten zwei Konzerte in einem Zirkuszelt mitten in Trier durchführen. Dieses soll auf dem Gelände des Brüderkrankenhauses aufgestellt werden und genug Abstand zwischen den Konzertbesuchern ermöglichen.
Bereits bekannt war, dass das erste der beiden Konzerte am 25. Juli mit der Post-Rock-Band Long Distance Calling über die Bühne gehen soll. Nun haben die Organisatoren mitgeteilt, wann und mit wem das zweite Konzert stattfindet: Am 1. August soll die Mittelalter-Rock-Band Krayenzeit das Zirkuszelt füllen. Nicht zu sehr versteht sich, denn Abstände sind weiter einzuhalten.
Motorjesus machen klassischen Heavy Rock ohne Schnickschnack. Drei Jahre nach „Race To Resurrection“ hat die Band aus Nordrhein-Westfalen nun wieder ein neues Album fertig.
Es trägt den Titel „Hellbreaker“ und ist ab dem 9. April zu haben. Schauen wir doch gleich mal rein!
Die türkisch-deutsche Post-Metal-Band Bipolar Architecture hat ein Musikvideo zu „The Criticizer“ veröffentlicht. Das Stück ist als Single erhältlich. Ihr Debütalbum hat die Band für September angekündigt.
Die stilübergreifende ungarische Metal-Band Thy Catafalque hat ein Musikvideo zu „Piros-sárga“ vorgestellt. Das Stück ist Teil ihres kommenden Albums „Vadak“, das am 25. Juni erscheinen soll.
Die finnische Melodic-Death-Metal-Band Bodom After Midnight hat ihr wohl letztes Musikvideo veröffentlicht. Es zeigt das Stück „Paint The Sky With Blood“ von der gleichnamigen EP, die am 23. April erscheint.
Bodom After Midnight wurde von Alexi Laiho als Quasi-Nachfolgeprojekt von Children Of Bodom gegründet. Laiho ist jedoch Ende Dezember verstorben – wie man heute weiß als Folge seines langjährigen Alkoholkonsums.
Zum Zeitpunkt seines Todes war die EP bereits fertig gestellt, sodass sie nun posthum erscheinen kann. Auch das heute veröffentlichte Musikvideo war bereits abgedreht.
Seit Mitte Februar rollt die Absagewelle der diesjährigen Open-Air-Festivals. Viele davon fallen nach 2020 nun schon zum zweiten Mal aus. Aufgrund der noch immer anhaltenden Pandemielage war absehbar, dass auch das diesjährige Hexentanz Festival betroffen sein würde. Das Festival, traditionell eines der frühesten Open Airs im Jahr, hätte vom 30. April bis zum 2. Mai in Losheim am See stattfinden sollen.
Veranstalter Frank Schulz teilte heute das Unvermeidliche mit: Das Festival muss erneut verschoben werden. Nach zwei Jahren Pause soll das Hexentanz Festival nun vom 29. April bis zum 1. Mai 2022 über die Bühne gehen. Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, fast alle Bands des Lineups haben bereits ihre Teilnahme für den Ersatztermin zugesagt.
Im letzten Jahr war das Hexentanz Festival zunächst auf September verschoben worden. Der Termin konnte damals nicht gehalten werden. Mit der Verschiebung um ein ganzes Jahr haben sich Schulz und sein Team dieses Mal anders entschieden. Sollte sich die Coronalage bis September bessern, wollen die Organisatoren jedoch eine neue, der aktuellen Lage angepasste Veranstaltung in Losheim durchführen.
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