Die deutsche Mittelalter-Band Corvus Corax hat ein Musikvideo zu „Hugin & Munin“ veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ihre neue Single, die Corvus Corax zusammen mit der isländischen Opernsängerin Arndis Halla aufgenommen haben.
Hugin und Munin sind in der nordischen Mythologie die Raben des Göttervaters Odin.
Wacken, 02. und 03.08.2017
mit Volbeat, Accept, Annihilator, Europe, Napalm Death, Status Quo, Mayhem, Corvus Corax, E-an-na, Flotsam and Jetsam, Ross the Boss, Skyline, Ugly Kid Joe, Versengold, Morna, Vorbid, Dawn of Disease, Irdorath, Hell-O-Matic, Saor Patrol, Tuxedo, Sub Dub Micromachine, Fuchsteufelswild, Ganaim
Köln (Tanzbrunnen), 26. und 27.07.2014
mit Lacrimosa, Die Krupps, Project Pitchfork, Front 242, Eisbrecher, Apoptygma Berzerk, Mono Inc., Blutengel, London After Midnight, Hocico, Corvus Corax, Lord Of The Lost, Camouflage, Rotersand, Mesh, Clan Of Xymox, Nachtmahr, The Klinik, Aesthetic Perfection, Midge Ure, In the Nursery, Solar Fake, The Exploding Boy
Nein, Corvus Corax haben ihr neues Album nicht nach dem Zwerg Gimli aus Tolkiens Herr der Ringe benannt. Als „Gimlie“ (mal mit ie, mal mit einfachem i) bezeichnet man nämlich auch das goldene Zeitalter der nordischen Mythologie.
Genau darum ging es der wohl bekanntesten Mittelalter-Band auf ihrem neuen Werk. Nachdem Corvus Corax sich 2011 mit dem Album „Sverker“ mit der eher düsteren Seite der nordischen Sagenwelt beschäftigt hatten, wenden sich die Spielleute nun auf „Gimlie“ verstärkt der fröhlichen Seite zu.
Corvus Corax ist eine Band, die auf eine wahrlich wechselhafte Geschichte zurückblicken kann. Gerade die letzten Jahre waren für die altgediente Mittelaltergruppe ziemlich turbulent. Der alles überstrahlende Aspekt ihrer jüngeren Vergangenheit ist natürlich, dass Corvus Corax mit Cantus Buranus nicht weniger als das Referenzprojekt der neuzeitlichen Mittelaltermusik aus der Traufe hoben.
Im Zuge dessen erfüllten sich die Spielmänner dann auch ihren Traum von China. Doch nicht alles lief so harmonisch. So hat die Gruppe in den letzten Jahren auch einige Bandmitglieder verloren – und sich 2010 schließlich komplett von ihrem Alter Ego Tanzwut losgesagt.
Nach bandinternen Umbauten und ihren Orchester-Platten bringen Corvus Corax nun mit „Sverker“ wieder ein reguläres Spielmannsalbum heraus. Alles beim Alten also? Nein, denn „Sverker“ geht neue Wege!
Die Mittelalter-Band Corvus Corax und die Mittelalter-Rock-Band Tanzwut gehen ab sofort getrennte Wege.
Ursprünglich war die Gruppe Tanzwut als elektrisch verstärktes Nebenprojekt von Corvus Corax gegründet worden. Schon Bald wurde Tanzwut als vollwertige Band betrieben, war durch die lange Zeit identische Besetzung aber stets an Corvus Corax gekoppelt.
Nachdem sich beiden Bands in den vergangenen Jahren nur noch mit einigen ihrer Mitglieder überschnitten, gaben Corvus Corax und Tanzwut nun ihre fortwährende Unabhängigkeit voneinander bekannt.
Castus, Wim, Norri, Hatz und Pan Peter werden sich in Zukunft auf Corvus Corax und das angegliederte Orchester-Projekt Cantus Buranus konzentrieren. Teufel und Martin führen Tanzwut weiter.
Welche neuen Musiker die auf beiden Seiten entstehenden Besetzungslücken auffüllen werden, ist noch nicht bekannt.
Corvus Corax (Foto) und Tanzwut haben sich getrennt
Cantus Buranus. Wenn diese zwei Worte fallen, wissen Mittelalter-Fans sofort was es geschlagen hat. Unter diesem Titel hat nämlich die Mittelalter-Band Corvus Corax vor einigen Jahren die mittelalterliche Liederschrift Carmina Burana als Orchesterwerk vertont.
2008 erschien dann der zweite Teil ihrer Interpretation der Carmina Burana auf CD. Die dazugehörige Live-Show wurde am 18. März 2009 in München für die kommende Live-DVD aufgezeichnet. Veröffentlicht wird das Werk am 6. August, just dem Tag, an dem Corvus Corax ihre Orchestershow zum wiederholten Male auf dem Wacken Open Air präsentieren – dieses Mal als Headliner nach Slayer!
Wie die DVD geworden ist verrät euch diese Rezension.
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