Nightwish haben sich nach 13 Jahren von ihrer Sängerin Floor Jansen getrennt. Die Entscheidung sei „nach sorgfältiger Abwägung und in gegenseitigem Einvernehmen“ gefallen, so die finnische Symphonic-Metal-Band in einer Stellungnahme.
Die Band werde nahtlos weitergeführt. Nächstes Jahr möchten Nightwish demnach ins Studio gehen um ein neues Album aufzunehmen. Wer dabei Floor Jansen am Mikrofon nachfolgt, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Jansen selbst hat mitgeteilt, dass sie sich nun voll auf ihre Solokarriere konzentrieren werde. Ihr neues Soloalbum „Hytress“ ist für nächstes Jahr angekündigt.
Floor Jansen, Sängerin der finnischen Symphonic-Metal-Band Nightwish, hat heute ihre Brustkrebs-Diagnose öffentlich gemacht. Ihre Prognose sei sehr gut und der Tumor habe nicht gestreut. Am Donnerstag werde die Sängerin operiert. Sie werde demnach ihre Brust behalten und nach der Operation Krebs-frei sein. Aller Voraussicht nach werde sogar die kommende Tournee wie geplant ab Ende November stattfinden können.
Jansen hat ihre Krankheit auch deshalb öffentlich gemacht, um mit ihrer Reichweite für die Krebsvorsorge zu werben. Ihre Krankheit sei nur deshalb in diesem frühen Stadium entdeckt worden, weil sie an einer routinemäßigen Mammografie teilgenommen hat.
Floor Jansen wirbt nachdrücklich dafür, dass alle Frauen diese Art der Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Sie selbst habe überhaupt nichts von ihrem Tumor gespürt und diesen ohne die Untersuchung wohl erst in deutlich fortgeschrittenem Stadium bemerkt.
Die deutsche Power-Metal-Band Avantasia hat ein animiertes Musikvideo zu „Kill The Pain Away“ vorgestellt. Floor Jansen von Nightwish wirkt als Gastsängerin an dem Stück mit.
„Kill The Pain Away“ stammt von Avantasias neuem Album „A Paranormal Evening With The Moonflower Society“, das heute erschienen ist.
Die finnische Symphonic-Metal-Band Nightwish gehört zu den weltweit erfolgreichsten Gruppen ihres Genres. Nach 20 Jahren im Dienst der Band hat Bassist Marco Hietala heute seinen Ausstieg bekannt gegeben. Er werde sowohl Nightwish als auch sein öffentliches Leben hinter sich lassen. Seine heutige Stellungnahme nutzte Hietala zu einem Rundumschlag gegen die moderne Musikindustrie. Dort heißt es frei übersetzt:
„Streamingdienste verlangen täglich Arbeit und Kreativität von uns, beteiligen uns aber nur unfair an den Profiten. Gleiches gilt für die Künstler untereinander. Wir sind die Bananenrepublik der Musikindustrie. Die großen Tour-Promoter wollen sogar noch Prozente von unserem eigenen Merchandise-Verkauf, zahlen gleichzeitig aber Dividenden in den Mittleren Osten. (…) Und das sind jetzt nur ein paar Beispiele.“
Weiter habe sich Hietala seit Jahren in seinem Leben nicht mehr wertgeschätzt gefühlt. Nightwish äußerten sich zu Hietalas Stellungnahme nur knapp. Die nächste Tournee werde mit einem Session-Bassisten gespielt. Hietala wünsche man ferner alles Gute, werde den Sachverhalt aber nicht weiter kommentieren.
Wacken – das heißt Schlamm ohne Ende, Campen unter extremen Bedingungen, Metal in allen Variationen, nicht endende Ströme kalten Biers, alte Freunde treffen und neue finden. Fast all das stimmte auch in diesen Jahr, bloß der Schlamm ließ auf sich warten. Dank des vorhergehenden Sommers war der Holy Ground trocken wie selten zuvor. Bei praller Sonne und Temperaturen von über 30 Grad wurden Mundschutz und Hut schnell zu begehrten Festival-Accessoires.
Kein Wunder also, dass ebenso wie das Bier auch massenweise das kostenlose Trinkwasser in die Flaschen des Metalbags floss. Die Veranstalter hatten vorsorglich die Anzahl der Entnahmestellen erhöht. Das war auch bitter nötig, waren die Kehlen der meisten Metalfans durch Staub und Mitsingen doch konstant trocken.
Dass dies der Stimmung keinen Abbruch getan hat, dürfte klar sein. Immerhin heizten über 140 Bands auf acht Bühnen den Fans gewaltig ein. Vom 1. bis zum 4. August bekamen die Besucher des Wacken Open Airs von epischem Power Metal über düsteren Black Metal bis hin zu fröhlicher Mittelaltermusik alles auf die Ohren, was die Instrumente hergaben.
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